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Herzlich willkommen auf der Internetseite des Eifelverein Ortsgruppe Stadtkyll

Stadtkyller Ortsgeschichte - Die historische Stadtmauer mit Stadttoren

Dass Stadtkyll als Ort mit Stadtrechten ab dem 14. Jahrhundert ausgestattet, einmal eine Stadtmauer hatte, ist vielen Stadtkyllern noch bekannt. Aber wo sich diese befand, und welche Bereiche von dieser Wehranlage umgeben waren ist im Laufe der Jahre in Vergessenheit geraten.

Nur noch wenige wissen, dass die Bruchsteinmauer am nördlichen Ende des Kögelplatzes als kümmerlicher Rest und nicht in voller Höhe die Lage der Stadtmauer darstellen soll.

Der Eifelverein Stadtkyll hat mal genauer nachgeforscht, hat alte Karten studiert und die geschichtlichen Aufzeichnungen unserer Vorfahren durchstöbert.

Das Ergebnis unserer Nachforschungen präsentieren wir in der obigen Präsentation. 

Die Länge der Stadtmauer betrug ca. 700 m. Die Wehranlage umschloss ein Areal von ca. 2,6 Hektar, also rund 26.000 qm.

Laut Aussage älterer Stadtkyller Bürger soll sie 14 Türme (Voll- und Halb-) gehabt haben. 2 Haupt-Stadttore waren vorhanden, die „Mühlenportz“ und die „Wirftportz“. Hinzu kamen noch kleinere Pforten-Stadtzugänge im Bereich der heutigen Hüllstrasse und der Kirchstrasse.

Die gräfliche Mühle am Mühlengraben, der ca. 1,5 km oberhalb des Ortes von der Kyll abgeleitet wurde, befand sich außerhalb der Stadtmauer an der „Mühlenporz“ nördlich des Ortes.