auf der Homepage der
EIFELVEREIN ORTSGRUPPE STADTKYLL
Wir möchten Ihnen unsere Heimat, unsere Wanderwege mit ihren
zahlreichen Ausichtspunkten und unser Wanderprogramm vorstellen.
Bilder rund um Stadtkyll
Dass Stadtkyll als Ort mit Stadtrechten ab dem 14. Jahrhundert ausgestattet, einmal eine Stadtmauer hatte, ist vielen Stadtkyllern noch bekannt. Aber wo sich diese befand, und welche Bereiche von dieser Wehranlage umgeben waren ist im Laufe der Jahre in Vergessenheit geraten.
Nur noch wenige wissen, dass die Bruchsteinmauer am nördlichen Ende des Kögelplatzes als kümmerlicher Rest und nicht in voller Höhe die Lage der Stadtmauer darstellen soll.
Der Eifelverein Stadtkyll hat mal genauer nachgeforscht, hat alte Karten studiert und die geschichtlichen Aufzeichnungen unserer Vorfahren durchstöbert.
Das Ergebnis unserer Nachforschungen präsentieren wir in der obigen Präsentation.
Die Länge der Stadtmauer betrug ca. 700 m. Die Wehranlage umschloss ein Areal von ca. 2,6 Hektar, also rund 26.000 qm.
Laut Aussage älterer Stadtkyller Bürger soll sie 14 Türme (Voll- und Halb-) gehabt haben. 2 Haupt-Stadttore waren vorhanden, die „Mühlenportz“ und die „Wirftportz“. Hinzu kamen noch kleinere Pforten-Stadtzugänge im Bereich der heutigen Hüllstrasse und der Kirchstrasse.
Die gräfliche Mühle am Mühlengraben, der ca. 1,5 km oberhalb des Ortes von der Kyll abgeleitet wurde, befand sich außerhalb der Stadtmauer an der „Mühlenporz“ nördlich des Ortes.
Am Freitag, den 13. März bat der Vorstand des Eifelvereins der Ortsgruppe Stadtkyll zur Jahreshauptversammlung. Der Vorsitzende Karl Müller freute sich, über 40 Mitglieder zwischen 6 und 80 Jahren begrüßen zu dürfen.
Zunächst wurde Blick auf das vergangene Jahr gerichtet. In 2025 hat die Ortsgruppe insgesamt 15 Wanderungen und Ausflüge sowie den „Goldenen Oktober“ organisiert, die sich reger Beteiligung erfreut haben. Des Weiteren konnte auch dieses Jahr wieder einiges zum Erhalt und Pflege der einheimischen Flora getan werden. Besonders hervorzuheben ist die Pflege der kommunalen Apfelbäume (und die Verwertung der Äpfel) und die Bekämpfung der Herkulesstaude an den Kyllufern. Die Vorführung des Berichts zur Herkulesstaude im Regionalfernsehen rundete den Rückblick auf ein sehr gelungenes Vereinsjahr 2025 ab.
Nach dem Blick nach hinten folgte natürlich auch ein Ausblick: In 2026 sind 20 Wanderungen, eine mehrtägige Fahrt ins Alte Land und eine Tagestour nach Andernach geplant. Die Wanderungen richten sich an alle Altersgruppen und Schwierigkeitslevels. Der Wanderplan kann unter www.eifelverein-stadtkyll.de/index.php/wandern/wanderplan abgerufen werden.

Zum Ausklang erfolgte dann nochmal ein Blick zurück - und zwar sehr weit zurück: Kulturwart Andreas Wisniewski konnte spannende Einblicke zur ehemaligen Stadtmauer von Stadtkyll geben. Er konnte z.B. aufgrund von historischen Zeichnungen eines damaligen Stadtkyller Lehrers ermitteln, wo sich das ehemalige Stadttor befand. Zusätzlich führte er über die aktuellen Planungen aus, ein zerstörtes Wegekreuz in Niederkyll wiederherstellen zu lassen. Im Anschluss ließen wir den Abend mit Suppe, Stadtkyller Apfelsaft und netten Gesprächen ausklingen. Der Apfelsaft kann weiterhin in der Touristinfo und der Galerie Max Ströder erworben werden.
Stadtbefestigung Zeichnung aus der Chronik von Lehrer Heinrich Delvos
Auch in diesem Jahr hat der Ortsverein wieder Apfelsaft aus den Äpfeln der Streuobstwiesen des Dorfes gepresst. Er kann in der Touristinfo Stadtkyll und in der Galerie Max Ströder erworben werden.

EV Ortsgruppe Stadtkyll

Projektbeschreibung „Alte Grenzsteine von Stadtkyll“
Die Eifelvereins Ortsgruppe Stadtkyll hat es sich zur Aufgabe gemacht, altes Kulturgut zu erhalten und zu sichern.
Im Projekt „Alte Grenzsteine von Stadtkyll“ hat die Ortsgruppe alte Grenzsteine, die Ende des 17. Jahrhunderts als Weg- und Grenzmarken zwischen den Orten Stadtkyll und Jünkerath-Glaadt aufgestellt wurden gesichert, teilweise wieder aufgestellt und mit Infotafeln versehen.

Eifelverein Stadtkyll kümmert sich um die Stadtkyller Grenzsteine aus dem 17. Jahrhundert – ein wertvolles Kulturgut wird erhalten
Seit Ende der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts wurden die Gemarkungsgrenzen zwischen den Ortsgemeinden Stadtkyll und Glaadt (damals noch eigenständige Gemeinde) mit Grenzsteinen markiert..
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung wurden viele Mitglieder für 70, 60, 50 und 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Alle Geehrten haben auf das sonst übliche Präsent verzichtet und gebeten, diesen Betrag "Eifellicht für die Erdbebenhilfe in der Türkei und Syrien" zur Verfügung zu stellen.
Der Betrag von 460 € wurde durch uns auf 500 € aufgestockt.
Unser Bild entstand bei der Übergabe der Spende an Vorstandsmitglied Dieter Mauel von Eifellicht, der sich namens des Vereins sehr herzlich für diese tolle Aktion bedankte und den Vorstand über die vielfältigen Einsätze von Eifellicht informierte.
Eine tolle Sache.....Danke den Jubilaren, die auf ihr Präsent verzichtet und den Betrag gespendet haben.

Mitteilungsblatt
GEROLSTEIN aktuell
Die Eifel - eine Landschaft erschaffen durch den Kampf der Elemente. Feuer und Wasser haben die Region geprägt, der Wind hat sie geschliffen. Mitten hindurch bahnt sich der Fern- wanderweg Eifelsteig seinen Weg.
Das FELSENLAND SÜDEIFEL und das NEUERBURGER LAND
Zwei Ferienregionen im Deutsch-Luxemburgischen Naturpark sind eins geworden, und beide sind vom Fels geprägt:den Süden des Gebietes beherrschen die bizarren Felsformationen aus Luxemburger Sandstein rund um das Ferschweiler Plateau.Der Norden wird bestimmt von den Schieferfelsen des Islek entlang der tief eingeschnittenen Täler von Enz und Our.
OG Stadtkyll
Nächste Termine
| Samstag, 18. April 14:00 Uhr OG Stadtkyll - Bärlauch- und Kräuterwanderung |
| Samstag, 02. Mai 18:00 Uhr OG Stadtkyll - Hoch die Hände Wochenende - Wanderung zur Glaadter Kirmes |
| Samstag, 09. Mai 14:30 Uhr OG Stadtkyll - Familienwanderung |
